
Meine Handschrift als Hochzeitsfotograf
Fünf Dinge, an denen man meine Hochzeitsfotos erkennt – und warum genau sie euch in zwanzig Jahren noch berühren werden.
Wie sehen eure Hochzeitsfotos bei mir aus?
Das ist die Frage, die sich Brautpaare beim Durchklicken von Portfolios eigentlich stellen. Schöne Einzelbilder hat fast jeder Hochzeitsfotograf. Entscheidend ist, ob sich eine ganze Reportage stimmig anfühlt – vom ersten Bild beim Getting Ready bis zum letzten auf der Tanzfläche. Diese Stimmigkeit nenne ich meine Handschrift.
Statt euch einfach noch mehr Bilder zu zeigen, habe ich meine Handschrift hier in fünf Themen sortiert: Momente, Licht, Paarbilder, Details und Schwarzweiß. Die Fotos stammen aus Hochzeiten zwischen 2020 und 2025 in Lörrach, im Markgräflerland, am Hochrhein und in der Schweiz. Ihr seht also nicht ein besonders gelungenes Shooting, sondern das, was ihr an eurem Tag von mir erwarten könnt.
1 · Momente, die niemand bestellt hat
Die Umarmung der Trauzeugin, der Brautvater kurz vor dem Einzug, der Bräutigam, dem beim eigenen Eheversprechen die Stimme bricht. Solche Bilder kann man nicht inszenieren – man kann nur da sein, wenn sie passieren. Deshalb beobachte ich mehr, als ich anleite, und stehe dort, wo ich die Gesichter sehe, nicht dort, wo es bequem ist.
2 · Licht, das nach Sommerabend aussieht
Ich arbeite fast immer mit dem Licht, das da ist. Gegenlicht im Schleier, weiche Schatten unter alten Bäumen, die letzte halbe Stunde vor Sonnenuntergang in den Reben. Blitz setze ich nur ein, wenn es wirklich dunkel wird – und dann so, dass die Stimmung des Raums erhalten bleibt. Gerade im Dreiländereck mit seinen Hügeln und Flusstälern lohnt es sich, das Paarshooting nach dem Licht zu planen statt nach der Uhr.
3 · Paarbilder ohne steife Posen
Für eure Paarbilder nehmen wir uns 20 bis 40 Minuten – meist abseits der Gäste. Ich gebe kurze Impulse („geht ein Stück“, „erzähl ihm, was du heute Morgen gedacht hast“) und lasse euch dann machen. So entstehen Bilder, auf denen ihr euch selbst wiedererkennt, statt Bilder, auf denen ihr gut aussehen wolltet.
4 · Details, die euren Tag erzählen
Ihr habt Monate in Ringe, Brautstrauß, Schuhe und Deko gesteckt. Diese Dinge fotografiere ich nicht als Produktfotos, sondern dort, wo sie hingehören: der Strauß auf dem Kopfsteinpflaster vor der Kirche, das Armband beim Schließen, die Blumen an den Stühlen der freien Trauung. Details sind die Kapitelüberschriften eurer Reportage.
5 · Schwarzweiß, wenn es um Gefühl geht
Ihr bekommt alle Bilder in Farbe, ausgewählte zusätzlich in Schwarzweiß. Ich nutze es dort, wo Farbe ablenken würde: bei einer Umarmung im harten Mittagslicht, beim Jubel der Gäste, bei einem Blick zwischen zwei Menschen, der sowieso alles sagt.
Und wie bleibt das so natürlich?
Hinter jeder Reportage steckt viel Handarbeit. Jedes Bild wird einzeln bearbeitet: Ausschnitt, Belichtung, Weißabgleich und Hauttöne. Die 50 wichtigsten Bilder befreie ich zusätzlich von störenden Kabeln oder Schildern im Hintergrund. Was ich nicht tue: Gesichter verformen, Himmel austauschen oder Filter darüberlegen, die in drei Jahren altmodisch aussehen.
Eine Auswahl meiner liebsten Einzelbilder findet ihr bei den Lieblingsbildern, wer ich bin und wie ich arbeite unter Über mich. Was die Reportage kostet, seht ihr bei Preise & Pakete.
Wie sich meine Arbeit von Jahr zu Jahr verändert hat – vom Corona-Jahr 2020 bis heute –, zeigt die Seite Meine Entwicklung als Hochzeitsfotograf.
Fragen zu meinem Bildstil
Ja. Beim Kennenlernen zeige ich euch gern zwei, drei komplette Hochzeiten – so seht ihr, wie sich die Bilder über einen ganzen Tag anfühlen, nicht nur die Highlights.
Ihr bekommt alle Bilder in Farbe. Ausgewählte Motive, bei denen Schwarzweiß den Moment stärker macht, bekommt ihr zusätzlich in Schwarzweiß.
Sehr gern. Wir sprechen vorab über Farben und Stimmung. Mein Look ist warm und natürlich – innerhalb davon gehe ich auf eure Wünsche ein, etwa etwas heller und luftiger oder etwas satter.
Ja, die gehören dazu. Ich organisiere sie zügig mit einer vorab abgestimmten Liste, damit ihr schnell wieder bei euren Gästen seid.
Gefällt euch diese Handschrift?
Erzählt mir von eurem Tag – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden.